24 Stundendienst der JF Hoheniche/Oetmannhausen

Vom 26 auf den 27.05.2017 fand der Alljährliche 24 Stundendienst der Jugendfeuerwehr Hoheneiche und Oetmannshausen statt. Los ging es am Freitag um 15 Uhr im Gerätehaus Hoheneiche. Dort richtete unsere Jugendfeuerwehr ihren Aufenthaltsraum, für die nächsten 24 Stunden ein. 

 

Der erste Einsatz war für ca. 16:30 geplant und fand zusammen mit der Jugendfeuerwehr Oetmannshausen und den Kinderfeuerwehren Hoheneiche und Oetmannshausen, auf dem Sportplatz in Hoheneiche statt. Einsatzstichwort war ein gemeldeter Flächenbrand, auf dem benachbarten Feld des Sportplatzes. Unterstützt wurden wir bei diesem Einsatz von der Feuerwehr Eschwege, mit einem Tanklöschfahrzueg (TLF 24/50) und der Jugendfeuerwehr Niederhone. 

Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurden die Tragkraftspritzen (TS) der Feuerwehr Hoheneiche und Oetmannshausen in die Sontra gestellt, um das Wasser zum Löschfahrzeug (LF 10/6) und TLF 24/50 zu fördern. Die Brandbekämpfung wurde über einen tragbaren Wasserwerfer und den Wasserwerfer auf dem TLF 24/50 sichergestellt. Natürlich brande es nicht wirklich, sondern wurde dies nur angenommen. Die Kinder hatten bei fast 30° ihren Spaß und konnten sich die verschiedenen Löschmethoden mal genauer anschauen. 

Anschließend ging es zum gemeinsamen Abendbrot mit Brandwurst und Pommes an das Gerätehaus Hoheneiche.

 

Der zweite Eisatz lies nicht lange auf sich warten. Gegen 20:15 wurde der Brand eines Baumschnitthaufens, neben einem Kleingarten, am Fahrradweg zwischen Hoheneiche und Oetmannshausen gemeldet. Die Jugendfeuerwehr Oetmannshausen setzte den Verteiler und begann mit dem ersten Strahlrohr, mit der Brandbekämpfung. Hoheneiche legte eine zweite Schlauchleitung und unterstütze Oetmannshausen mit dem zweiten Strahlrohr.Das Wasser wurde aus den Wassertanks des Löschfahrzeug (LF 10/6, 1000L) und Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W, 500L) genutzt, da dort kein Hydrant in erreichbarer Nähe vorhanden war. Nach kurzer Zeit konnte Feuer aus an die Übungsleitstelle gemeldet werden und es ging zurück zum Gerätehaus. 

 

Nach einer etwas längeren Pause ging es direkt weiter mit dem nächsten Einsatz. Dieser sollte etwas länger dauern, weshalb wir die Führungsgruppe Wehretal als Unterstützung anforderten. 

Einsatzszenario war, dass zwei Personen nach einer Feier auf der Grillhütte in Hoheneiche, als vermisst gemeldet wurden. Um den Einsatz so realitätsnah wie möglich zu gestalten, trafen sich alle Einsatzkräfte (Jugendfeuerwehr Mitglieder) am Friedhof Hoheneiche, wo sich auch ein Rettungspunkt befindet. Von hier teilten sich die Jugendfeuerwehr Hoheneiche und Oetmannshausen auf und suchten die Waldwege oberhalb der Grillhütte nach den vermissten Personen ab. Nach ca. 45 min wurden die vermissten Personen dann abseits des Weges, ca. 10 Meter in einem Hang gefunden. Dort wurden sie dann mittels zwei Vierteiliger Steckleitern gerettet, was sich als nicht ganz so einfach herausstellte, da das Gelände sehr unwegsam war und der Personen in ungünstigen Positionen lagen. Zurück im Gerätehaus angekommen begann die Nachtruhe.

 

Am nächsten Morgen ging es um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück weiter.

Nachdem sich alle für die letzen 7 Stunden gestärkt hatten, ging es direkt mit dem nächsten Einsatz weiter. Gemeldet wurde eine unklare Rauchentwicklung am alten Raiffeisen in Hoheneiche. Beim Eintreffen der Jugendfeuerwehr konnte kein Feuer/Brand festgestellt werden, was auf einen Fehlalarm hindeutete. Nach kurzer Erkundung konnte dies dann auch bestätigt werden. Kaum auf der Rückfahrt, meldete die Leitstelle einen Verkehrsunfall auf dem Schulhof in Hoheneiche. Es war natürlich kein richtiger Unfall sondern ein alter Schrottwagen, der vom Autohaus Bachmann zur Verfügung gestellt worden ist. An ihm konnten die Jugendfeuerwehr Mitglieder selbst, mal mit Rettungsschere und Spreizer arbeiten und erfahren wie schwer die Rettungsgeräte wirklich sind. Nachdem an dem Auto alle Türen und das Dach entfernt waren, konnte der Verunfallte Dummie gerettet werden und die Übung war beendet. 

 

 

 

Ein weitere Einsatz lies nicht lange auf sich warten. Diesmal brannte ein LKW auf dem Intershop Parkplatz in Oetmannshausen. Mittels zwei Schaumstrahlrohren und einem D-Rohr der Kinderfeuerwehr Oetmannshausen wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Nachdem der LKW gründlich mit Schaum eingeschäumt war, konnte der Leitstelle „Feuer aus“ gemeldet werden. Alle Schläuche und Strahlrohre wurden wieder auf den Fahrzeugen verladen und es ging an das Gerätehaus in Oetmannshausen, wo es Pizza zum Mittag gab. Gleichzeitig gab es eine Pause für alle Beteiligten.

 

Gegen 13 Uhr ertönte zum letzten mal, für diesen 24 Stundendienst, die Sirene im Gerätehaus Hoheneiche. Alle machten sich sofort auf den Weg zum Feuerwehrfahrzeug und nahmen ihre Plätze ein. Auch die Bambini Feuerwehren Hoheneiche und Oetmannshausen waren bei der letzten Übung mit dabei. Die Leitstelle meldete den Brand einer Werkstatt, mit Fahrzeughalle auf dem Gelände der Familie Bommhardt in Oetmannshausen. Die Jugendfeuerwehr Oetmannshausen war als erste am Einsatzort und setzte eine Lagemeldung an die Leitstelle ab. 

Drei Personen befanden sich in Gefahr und mussten so schnell wie möglich gerettet werden. Die Jugendfeuerwehr Oetmannshausen begann mit der Erstversorgung der Verletzen und kümmerte sich um die Wasserversorgung. Beim Eintreffen der Jugendfeuerwehr Hoheneiche, kümmerten sich sofort zwei weitere Trupps um die Verletzten und brachten sie in Sicherheit. Nachdem die Wasserversorgung sichergestellt war, begannen alle mit der Brandbekämpfung. Nach ca. 30 min wurde der Leitstelle „Feuer aus“ gemeldet und alle begannen mit dem abbauen der Schläuche und Materialien. Als alle wieder an ihren Standorten angekommen waren, wurden alle Fahrzeuge wieder voll Einsatzbereit gemacht und die Gerätehäuser aufgeräumt. Um 15 Uhr war der 24 Stundendienst zu Ende und alle gingen erschöpft nach Hause.

 

Ein ganz großer Dank gilt noch allen Helfern der Einsatzabteilung, der Feuerwehr Eschwege, dem Autohaus Bachmann für das Schrottauto, dem Biergarten Hoheneiche für die Spende eines Grillkohlesackes, der Firma Karl Knierim Transporte für die Bereitstellung eines LKW´s und der Familie Bommhardt, die ihr Grundstück zur Verfügung gestellt hat. 

 

 

 

 

 

© Marcel Eisenhuth

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Letzte Aktualisierung 23.09.2018

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